Bürgerinitiative Südostviertel

Zur Entstehung:

Den Ausgangspunkt der Bürgerinitiative Südostviertel bildete 1995 ein Konflikt zwischen deutschen Anwohnern und benachbarten, kinderreichen libanesischen Familien.
Daraufhin wurde von einer im Viertel ansässigen Ratsfrau des Essener Stadtteilrates eine Bürgerversammlung einberufen.
Aus dieser Bürgerversammlung heraus entstand die Bürgerinitiative Südostviertel.
Der Konflikt wurde behoben und die Arbeit der Bürgerinitiative breitete sich auf den gesamten Stadtteil aus.




Weitere Entwicklung:

Während sich die Arbeit der Bürgerinitiative Südostviertel auf den gesamten Stadtteil ausbreitete kam es zeitgleich zu einer Kooperation zwischen

- der Bürgerinitiative Südostviertel
- der Franziskanergemeinde Heilig Kreuz
- dem Jugendamt der Stadt Essen
- dem Caritasverband
- der Stadt Essen.

Zum 01.01.2004 gesellte sich die

- Wohnungsbaugesellschaft Allbau AG hinzu.

Diese Kooperation besteht bis heute und ein auf allen Seiten angenommener Vertrag regelt die Zuständigkeiten der einzelnen Partner.



Arbeitsschwerpunkte:

Die Arbeitsschwerpunkte der Bürgerinitiative Südostviertel und ihrer Kooperationspartner umfasst im Nordteil des Viertels

- einen Mittagstisch
- eine Lebensmittelverteilung
- einen Second-Hand-Laden sowie
- einen Bürgerladen.

Daneben steht den Bewohnern im Haus

"Storp 9"

ein Stadtteilcafè offen, im selben Gebäude findet sich auch eine Computerschule für Jugendliche und Erwachsene und die Künstlerinitiative Port e.V.

Im Südteil des Viertels wurde 2003 in Kooperation mit der Wohnungsbaugesellschaft Allbau AG ein Bürgerservive eröffnet, der schwerpunktsmäßig Angebote für Jugendliche umfasst, aber auch im Sozialmanagment engagiert ist.

 


Ziele:

Neben dem Ziel der Integration ausländischer Anwohner wird eine Kooperation sozialer und kultureller Gruppen im Stadtteil angestrebt und im Rahmen bürgerschaftlichen Engagements auf breiter Linie an einer Verbesserung der Situation im Lebensraum gearbeitet.
Soziale und kulturelle Konflikte sollen thematisiert und als Aufgabe für alle Anwohner beschrieben werden.
Die Schaffung von Begegnungsräumen soll das gegenseitige Verständnis stärken und zu einer positiven Identifikation aller Bürger mit ihrem Stadtteil beitragen.